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Thema:
Jünger-Jesu-Stadt Lübeck

26.08.2014
Dirk:

Nach Veröffentlichung meines Artikels



erreichten uns diese Reaktionen:


25.08.2014
Lydia:

Eine kleine Anmerkung: Ihr schreibt, dass Lübeck christlich gegründet wurde. Kann man das wirklich christlich nennen, dass die ursprünglich hier lebenden Menschen und Völker ausgerottet wurden um Lübeck zu gründen, Lübeck also durch ein Blutbad entstanden ist?

26.08.2014
Dirk:

Liebe Lydia,
das ist eine sehr gute und auch berechtigte Frage, die wir hier auch gerne öffentlich diskutieren möchten.

Nach meinem Wissensstand wurde (Alt-)Lübeck auf dem Areal gegenüber der Teerhofsinsel als erste Ansiedlung in der Tat christlich gegründet, und zwar von einem gläubigen Mann namens Gottschalk. Gottschalk wurde von Cruto, dem Gotteshasser 1066 am Altar erschlagen; dieser gründete dann das Lübeck auf dem heutigen Stadtgebiet.

Die tiefsten Wurzeln Lübecks sind also gute geistliche Wurzeln. Dass durch den Einfluss der Finsternis viel Böses und Blutvergießen geschehen ist, bis hin zu den Gräueln der Nazi-Zeit, ist sehr bedauerlicher Teil der Historie. Trotzdem ermutigt das Wort Gottes, dass dort, wo die Sünde mächtig geworden ist, sich die Gnade als noch mächtiger und überfließender zu erweisen vermag (Röm 5,20b).

Beeindruckend ist daneben auch die Bedeutung des Wortes "Hanse" = "Jünger Jesu". Wir sprechen also von der "Jünger-Jesu-Stadt Lübeck" und meinen durchaus, dass dies auch die ursprüngliche Absicht Gottes mit dieser Stadt ist - und natürlich geht es Satan auch darum, zu verhindern, dass eine jegliche Stadt in ihre geistliche Berufung eintritt, weil dieses seiner Gewaltherrschaft ein Ende bereitet.

Und genau das geschieht derzeit an vielen Orten auf der Erde, dass ganze Städte durch die Gnade Jesu eine geistliche Erneuerung und Umgestaltung erfahren. Wir beten und glauben, dass dies auch hier bei uns geschieht.


27.08.2014
Heinz Egleder:

Liebe Lydia,

Lübeck ist durch kein Blutbad entstanden. Neuansiedler, zum Teil aus dem Rheinland, strömten in das ganz dünn besiedelte Gebiet der Obotriten, ein Wendenstamm.

Teilweise waren die Obotriten auch zum Christentum konvertiert, so auch der Obotritenführer Gottschalk, der Alt-Lübeck gründete. Gottschalk wurde am Altar von seinen heidnischen Landsleuten erschlagen. Man könnte also sagen: Lübeck ist ursprünglich die Gründung eines christlichen Märtyrers.

Lies ergänzend hierzu gerne auch den Text meines Beitrages zum Thema



LG Heinz


26.08.2014
Dieter:

Hallo, mein lieber Dirk

Ich habe Deinen Artikel gelesen: Höchst aufschlussreich.

Das mit der "Hanse" und den "Jüngern Jesu" höre ich wirklich zum ersten Mal
(dass Hanse in früherem Sprachgebrauch Jünger Jesu bedeutete).

Hast Du da eine Quellenangabe? Das würde mich brennend interessieren.

Liebe Grüße,
Euer Dieter


27.08.2014
Heinz Egleder:

Lieber Dieter,

die Quelle dafür ist Professor Rolf Hammel-Kiesow, der Leiter des Lübecker Hansemuseums.

Er spricht darüber im Hanse-MOOC, anzusehen in:  https://www.hanse-mooc.de/

(Von mir ist übrigens auch ein Beitrag dabei.)

LG Heinz


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