Prophetischer Dienst  -  Biblischer Lehrdienst
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Thema:
Gottes Wunsch:
Wiederherstellung der Anbetung
(der zerfallenen Hütte Davids)

09.07.2014/
25.08.2014
Dirk:

„Nach diesem will ich zurückkehren und die zerfallene Hütte Davids wieder aufbauen, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten,
damit die Übriggebliebenen der Menschen den Herrn suchen, und alle Heiden, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht der Herr, der all dies tut.“
(Apg 15,16-17; Am 9,11-12)

„Und David ... bereitete für die Lade Gottes einen Ort und schlug ein Zelt für sie auf.
Und als sie die Lade Gottes hineinbrachten, setzten sie dieselbe mitten in das Zelt, welches David für sie aufgerichtet hatte.
Und er bestellte etliche Leviten zu Dienern vor der Lade des Herrn und dass sie preiseten, dankten und den Herrn, den Gott Israels, lobten ... mit Psaltern und Harfen ... um mit Zimbeln laut zu spielen ... mit Trompeten allezeit vor der Lade des Bundes Gottes.
Zu derselben Zeit ließ David vor allem dem Herrn danken durch Asaph und seine Brüder.

Und David ... sonderte ... solche zum Dienste aus, welche weissagten zum Harfen-, Psalter- und Zimbelspiel ... unter der Leitung ..., welcher weissagte ... welcher mit der Harfe weissagend dankte und den Herrn lobte ..., Söhne ... des Sehers.
Alle diese waren unter der Leitung ... beim Gesang im Hause des Herrn, mit Zimbeln, Psaltern und Harfen zum Dienst im Hause Gottes.“
(1Chr 15,1; 16,1.4-7; 25,1-6 (in Auszügen)

Soweit lediglich nur im Telegrammstil ein kurzer Einblick, was die Hütte Davids bedeutet, die Gott wiederherstellt in diesen Tagen und unter allen Nationen. Selbstverständlich gibt es sehr viel mehr darüber zu sagen, aber an dieser Stelle als Beitrag im Forum soll es nur kurz, dafür aber glasklar auf den Punkt gebracht werden, was Gott im und durch den Leib Jesu realisieren will. Erkennbar ist:

- Lobpreis soll als eine sehr hohe Priorität („vor allem") anerkannt sein und
- ein Dienst des Lobpreises unter Einbeziehung aller Instrumente praktiziert werden;
- begleitend zum Lobpreis soll mit Weissagung gedient werden;
- zu diesem Dienst sind solche auszusondern, die die Anforderungen erfüllen;
- dieser Dienst steht unter qualifizierter Leiterschaft, die auch andere hierfür zurüstet;
- Lobpreisdienst und dessen Leitung berührt in überschneidender Weise sehr stark Aspekte des prophetischen   Dienstes

Ohne an dieser Stelle tiefer auf diese Punkte einzugehen, können wir eines mit Sicherheit sagen: Das sind hohe Qualitätsansprüche, die wir aus uns selbst heraus nicht erfüllen können, aber Gottes Geist kann leere, gereinigte Menschengefäße auf übernatürliche Weise mit Befähigung, Gaben und Kraft füllen, die dann überfließt und andere in eine tiefe Anbetung und in die persönliche Gottesbegegnung zu führen vermag. Das kann kein Mensch vollbringen, deshalb ist es allein Gottes Werk, die zerfallene Hütte Davids wiederherzustellen, allerdings hält er dazu nach Menschen Ausschau, die sich ihm mit völlig offenem Herzen für seine Absichten zur Verfügung stellen, um sich für ihn  hierzu aussondern zu lassen.

Gott sucht solche, die ihn anbeten im Geist und in der Wahrheit, und es gibt sehr viele, denen er eine Vision ins Herz gelegt hat, sich ihm im Bereich Lobpreis/Anbetung auf eine neue, ganz tiefe und übernatürliche Weise hinzugeben, Musik und Gesang von Jesus zu empfangen, das Lied der Braut und das Lied des Herrn zu singen, neue Klänge und neue Lieder aus der Gegenwart Gottes in diese Welt hinein zu tragen und damit den Himmel auf der Erde zu manifestieren. Menschen werden durch diesen übernatürlichen Dienst ganz stark von Gott persönlich angesprochen und berührt werden, oft auch unter Strömen von Tränen. Einige sind in ihrem Dienst an diesem Punkt bereits angekommen. Etliche sind noch auf dem Weg, von Gott hier hineinentwickelt zu werden. Andere haben den klaren Ruf, in diese Richtung zu gehen, und sie sollten nicht zögern, sondern sich aufmachen und alles geben, damit ihre Berufung zur Erfüllung kommen kann.

Ein kurzes Wort zur Herzensmotivation in diesem Dienstbereich:
hier ist kein Platz für falsche Haltungen wie Stolz, Neid, Eifersucht oder Konkurrenzdenken, und hier geht es auch nicht um Streben nach musikalischer Perfektion auf einem Instrument, sondern ausschließlich um das demütige Hören von Gott: „Herr, was ist genau jetzt dran?“ - Das entspricht, auf deutsch übersetzt, der Antwort eines Samuel: „Rede Herr, denn dein Knecht hört!“
(1Sam 3,10).
Sehen wir, wie nahe der Lobpreisdienst sich am bzw. bereits im prophetischen Dienst bewegt?

Und noch ein kurzes Wort zu Dingen, die in Bezug auf den Lobpreisdienst gar nicht gehen:
Wer als Christ sein Leben noch nicht vollständig gereinigt hat von Vorfahrenschuld, wer von dämonischen Gebundenheiten noch keine Befreiung erlangt hat, wer noch okkulte Praktiken betreibt oder Gegenstände in seinem Haus aufbewahrt, die mit einem Fluch behaftet sind (dieser Fluch liegt damit auch auf dem Besitzer dieser Dinge), und auch derjenige, der halsstarrig in unbereinigter Sünde verharrt, kann und darf im Lobpreis nicht öffentlich dienen oder gar leiten. Diese Belastungen fließen im Lobpreis mit und verunreinigen diesen und wirken sich unterschwellig sehr negativ auf diejenigen aus, denen auf diese Weise „gedient“ wird. Ich weiß, wovon ich spreche, ich habe in diesem Bereich im Geist schauderhafte Wahrnehmungen gehabt, von denen ich hier nicht berichten möchte. Hier liegt auch eine große Verantwortung seitens der Leiterschaft von Gemeinden, zu prüfen, wer zum Dienen im Lobpreis zugelassen werden darf und wer nicht.

Ein weiteres Wort zur Ablehnung des Lobpreises und zur Dämpfung des Geistes Gottes. Hinter beidem stehen falsche Motive, die von bösen Geistern genährt werden. Diese werde ich weiter unten namentlich noch näher identifizieren. Und wenn gar Stellung bezogen wird gegen das Reden oder Singen in neuen Sprachen, dann wird zudem deutlich, dass man sich irgendwo den Menschen und einem falschen „Sittlichkeitsdenken“ angepasst hat, nach dem Motto: „So etwas tun wir hier heute nicht mehr.“


Hier kurz eine zusammenfassende Feststellung aus meinem Dokument über einen Sturm in der geistlichen Welt und damit verbunden eine dämonische Beraubung des Leibes Jesu im Bereich Lobpreis/Anbetung:

Seit ca. 25 Jahren haben wir ein zumindest lokales, möglicherweise aber auch nationales Phänomen eines Angriffes aus der unsichtbaren Welt, den ich im Jahr 1990 in einer Vision während der Attacke auf einen Lobpreis gesehen habe: Der Eintritt in den Gesang in anderen Sprachen wurde mehrmals regelrecht blockiert und gestoppt, und dann sah ich im Geist eine gigantische, ca. 3-4 Meter hohe Heuschrecke.

Ich komme heute zu der Feststellung: Die Heuschrecke ist immer noch da, sie frisst die Anbetung in den Gemeinden, keine der mir bekannten Gemeinden singt mehr in Zungen, worauf früher gewöhnlich ein Wort des Herrn erwartet wurde und meistens auch erfolgte. Damit erstreckt sich dieser Angriff nicht nur auf den Lobpreis und eine intime Begegnung mit dem Herrn, sondern gleichzeitig ist auch das Prophetische hiermit weitgehend eliminiert. Ein paar schöne Lobpreislieder - und dann weiter mit dem nächsten Programmpunkt im Gottesdienstablauf. Die Beraubung geschieht still im Verborgenen und wird nicht wahrgenommen, und man hat sich daran gewöhnt, weil man es seit vielen Jahren auch nicht mehr anders kennt. Als früherer Lobpreisleiter nehme ich sehr deutlich den Kontrast wahr zwischen dem Heute und dem, wie es noch bis vor 25 Jahren gewesen ist.

Diese kurze Zusammenfassung steht in einem größeren Kontext mit weiteren Zusammenhängen. Das gesamte Dokument kann hier eingesehen werden:




Es gibt eine beeindruckende Prophetie von Julia Berndt über den Wunsch im Herzen Gottes nach mehr prophetischer Anbetung und Sprachengesang, ergänzt durch sehr interessante und inspirierende Kommentare:




Ich stimme den Eindrücken von Julia zu:

Gottes Herzensanliegen für uns ist Wiederherstellung einer tiefen Anbetung im Geist.
Der Vater sucht solche Anbeter, die ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Joh 4,23-24

Die eben genannte Beschreibung der Vision von der Heuschrecke hat Julia ebenfalls als Kommentar in ihre Seite übernommen. Sie schreibt dazu:

12. Juli 2014
Julia Berndt:

Danke, Dirk!

Das Bild mit der Heuschrecke ist sehr eindrücklich (im Dokument ab Seite 5). Ich musste immer wieder daran denken…

Bei der Heuschrecke kam mir das Wort “Fresser… Es gibt da eine Bibelstelle dazu. Ich habe sie gesucht und habe diese gefunden:

“Und ich werde euch die Jahre zurückerstatten, welche die Heuschrecke, der Fresser, der Verwüster und der Nager verzehrt haben - mein großes Kriegsheer, das ich gegen euch gesandt habe;
und ihr sollt genug zu essen haben und satt werden und den Namen des Herrn, eures Gottes, loben, der wunderbar an euch gehandelt hat; und mein Volk soll nie mehr zuschanden werden!”
(Joel 2,25-26)

Die “Heuschrecke” steht symbolisch für Verlust, Armut und für Fluch.

Wir haben das auch schon oft gesehen, wie in einer Lobpreiszeit in einer christlichen Versammlung die Anbetung im Geist (wenn es überhaupt mal dazu kam) nach ein paar Sekunden gezielt abgebrochen wurde.
Der Feind hasst die Anbetung der Kinder Gottes, die den Vater von Geist zu Geist anbeten. Denn einfaches Liedersingen macht dem Teufel nichts aus, aber wenn Gottes Herrlichkeit kommt, dann ist es sein Aus!
Gerade das Singen in Zungen reißt die Atmosphäre auf und hat schon viele Menschen geheilt und befreit. Der Heilige Geist will mit Freiheit wirken. “Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit…”
(s. 2. Kor 3,17). Gerade das gewollte (!) Blockieren von Sprachengesang in einer Versammlung hat ja viel mit Angst, besonders Menschenfurcht und Menschengefälligkeit zu tun. Aber auch davon kann und will uns der Heilige Geist FREI machen.

Ich empfinde, dass der Eindruck, den Du geschrieben hast, vielen Christen Freiheit bringen wird. Das Bild zeigt, was das Blockieren anrichtet und kann vielen Christen die Augen öffnen, es auch zu erkennen - und um dann dem Heiligen Geist nachzugeben.

Was auch noch passend dazu ist, ist diese prophetische Botschaft aus der ElijahList:

                                                                                                                             
(besonders ab Seite 2)


LG Julia

Dirk:
(Forsetzung)

Danke, Julia, für Deinen Kommentar!

Ich komme noch einmal auf diese Heuschrecke zurück. In Verbindung mit dieser Vision machte der Herr mich anhand seines Wortes aus Gal 5,26.15 und Jak 3,13 - 4,10 darauf aufmerksam, womit wir es bei dieser Heuschrecke zu tun haben: Sie ist ein Konglomerat, eine Bande, eine Gang von bösen Geistern. Ihr Anführer trägt den Namen Stolz (Rebellion), und er hat einige andere mit sich im Schlepptau, die mindestens so schlimm sind wie er selbst: Gier nach eitlem Ruhm, Herausforderung (Konkurrenzdenken), Neid, Eifersucht und Streitsucht, sowie Widerstand gegen die Wahrheit, und ihr Bestreben ist, dass Gläubige einander beißen und fressen und voneinander verzehrt werden, statt einander in Liebe zu begegnen.
In der Folge werden in direkter Kausalität Demut, ein ungeteiltes Herz, Reinheit, Friedsamkeit, Gelindigkeit, Folgsamkeit, Barmherzigkeit, gute Früchte, Stabilität, Ungeheucheltheit, rechte Motive, Abkehr von Weltlichkeit, Sanftmut und göttliche und menschliche Weisheit behindert, Unordnung und jedes böse Ding ermöglicht. All dies geschieht unsichtbar und verborgen im geistlichen Bereich, aber die Auswirkungen dessen manifestieren sich bis in die sichtbare Welt hinein und können von einem aufmerksamen und geschärften Auge wahrgenommen und identifiziert werden.

Dieses Konglomerat des Bösen ist mehr als die Summe seiner Geister.
Gemeinschaftliches Ziel: sie gehen aggressiv auf den Lobpreis los und bewirken so etwas wie geistliche Dysfunktionen, die verhindern sollen, dass Menschen in die tiefe Anbetung gelangen und dem Herrn dort intensiv begegnen.

Das Traurige an dem allem ist, dass sich gläubige Menschen, auch im Lobpreis Dienende, in bestimmten Bereichen in einer geeigneten Weise geöffnet haben, die der Heuschrecke Raum gibt und es ihr gestattet, sich an sie zu heften und sie mit in die Gemeinde hineinzutragen. Einen besonders günstigen Nährboden findet sie dort, wo einem übermäßigen Streben nach Perfektionismus nachgejagt wird. Diese vergebliche Einstellung gleicht der Katze, die ihren eigenen Schwanz jagt - Perfektion kommt nie ans Ziel.

Wer bis hier gelesen hat und jetzt noch einmal ganz oben die vorangestellten Bibelstellen betrachtet, wird nicht umhinkommen, einen großen Kontrast wahrzunehmen zwischen dem, wie Gott sich Lobpreis wünscht und dem, wie es vielerorts tatsächlich darum bestellt ist.

Möge Gott uns Gnade schenken, dass wir alle geistliche Fortschritte machen und zu solchen werden, nach denen der himmlische Vater auf der Suche ist: Anbeter im Geist und in der Wahrheit. Und möge er mehr von der prophetischen Salbung in den Lobpreisteams und deren Leitern freisetzen.
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